Trainer

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Iaido Trainer Hamburg in Teito no shisei HaltungHier ist eine Gelegenheit, mich kurz als Trainer vorzustellen. Mein Name ist Cornelius Lockau (*1961). Iaido übe ich seit cirka 40 Jahren.
Bester Wettkampferfolg: erster deutscher Meister 1992, Kategorie erster Dan.
Zertifizierter Ausbildungsstand: 5. Dan Iaido ZNKR, Muso Shinden Ryu. Weitere Budō-Erfahrung: Kendo, Shorin-Ryu Karate, Wing Chun und Hsing-I. Diese ergänzenden Trainings­formen vertiefen das Verständnis von Budo-Prinzipien, schärfen Wahrnehmung, Bewegungskoordination und Reaktionsfähigkeit und eröffnen neue Perspektiven im Iaido, die sich aus reinem Kata-Training nicht so leicht erschließen.

Seit cirka zwanzig Jahren Übungsleiter und Trainer in diversen Hamburger Vereinen:
– Goldbekhaus e.V.
– HTB 1860 e.V.
– Hakushinkai Hamburg e.V.
– SCP 1930 e.V. Hamburg
– HTBU e.V. Hamburg

Zudem Unterricht der Hochschulsportkurse Iaido der Universität Hamburg. Gründungs­mitglied des Deutschen Iaido Verbandes, langjähriges Vorstands­mitglied und Herausgeber der Verbandszeitung Iaido-News.

Shuhari*

Zur Zeit übe unabhängig von Verbänden, Prüfungen und Wettkämpfen. In Folge gibt bei uns keine Prüfungen, Urkunden, Wettkämpfe. Für mich steht die kontinuierliche Übung im Vordergrund: Lernen, Vertiefen, eigenständiges Weitergehen. Die ehrliche Auseinandersetzung mit meinem Weg begann erst nach Ablösung in die Selbst­ständig­keit. Dies war die schwierigste Prüfung, die ich im Iaido abgelegt und ständig zu bestehen habe. Ich danke allen meinen Lehrern und Mitübenden für ihre Geduld bis zu diesem Zeitpunkt.

Shu-Ha-Ri
Der Begriff Shu-Ha-Ri steht für die persönliche Entwicklung im Budo. Shu meint das empfangende Lernen, Ha die Verarbeitung und das Bestehen und Ri die eigene Erfindung, also die kreative Auseinander­setzung mit seinen Erfahrungen. Man kann den Prozess mit einer handwerklichen Ausbildung vergleichen: »Der Lehrling beganns, der Geselle kanns, der Meister ersanns.«

Iaido ist für mich ein lebenslanger Übungsweg – 稽古は一生 (Keiko wa isshō). Die Verantwortung für den eigenen Fortschritt liegt bei jedem selbst, ebenso wie die Offenheit für neue Einsichten. Die kontinuierliche Praxis bleibt im Mittelpunkt. Zusammen mit meinen Übenden möchte ich offen bleiben, Erfahrungen auf Augenhöhe austauschen und eine Haltung bewahren, die sich nicht auf Äußerlichkeiten verlässt.

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